Alle Beiträge von Michael
Synagoge Fraenkelufer





Um etwas Neues kennen zu lernen, besuchte die Kulturgruppe die Synagoge am Fraenkelufer am 30.01.2026. Anders als in den christlichen Gemeinden

feiert die jüdische Gemeinde ihren Gottsdienst am Freitag. (Shabbat). Da wir etwas zu früh da waren, warteten wir gehorsam auf unsere Führerin in der Kälte. Die Synagoge ist besonders durch Wachpersonal geschützt. Leider war durch einen organisatorischen Fehler unsere Führung offensichtlich nicht angemeldet. Nach Passieren der Sicherheitsschleuse konnten wir im Gebetssaal zusammen Platz nehme, da sonst Männer und Frauen in Synagogen oft getrennt sitzen. Unsere Führerin mit ihrer Tochter erklärten uns die Synagoge und den Ablauf der Gebetsfeier Kabbala Shabbat an der wir dann teilnahmen. Zwar konnten wir der in hebräische Sprache gehaltenen Feier inhaltlisch schwer folgen, aber der Gesang des Kantors und der Gemeinde berührte uns. Viel Dank für den interessanten Einblick!
Besuch Archenhold-Sternwarte
Ein Blick ins Universum zeigt einem, wie klein unsere Erde und unsere Milchstraße ist. Bei unserem Besuch der Archehold-Sternwarte am 27.11.2025 wurde uns bei der Vorführung gezeigt, wie viel Sterne, Sternenhaufen, Galaxien und ähnliche es gibt. Wir wurden ganz klein. Ein Besuch der Sternwarte mit seinen langen Fernrohr zeigte uns die weiten Dimensionen des Universum. Ale gingen beeindruckt nach Hause.
Beim gemütlichen „Absacker“ im Ristorante „Sole-Dore“ bewegte uns noch lange das Gesehene.
Besuch Kunstgewerbemuseum
Am 23. Oktober 2025 besuchten wir das Kunstgewerbemuseum am Matthäikirchplatz. Nach kleineren Einlaßschwierigkeiten konnten wir die umfangreiche Ausstellung auf 3 Etagen besichtigen. Zahlreiche Exponate wie Porzelane, Vasen, und interessante historische Möbel führten uns die Detailreichheit die schon damals möglich war vor Augen. Die Ausstellung ist so reichhaltig, dass man fast die Orientierung verlieren kann. „Waren wir hier schon?“ war eine oft gestellte Frage. Auch die Sakralgegenstände und Kronen aus den verschiedenen Jahrhunderten ließ uns immer wieder erstaunen was vor Jahrhunderten schon alles gefertigt wurde. Die nachfolgenden Fotos soll nur eine kleine Auswahl der Ausstellung zeigen.
Sightseeing Steglitz
Obwohl unser Nachbarbezirk nahe ist, sind einige unserer Gruppe nicht regelmäßige Besucher der Schloßstraße bzw. des Bezirks Steglitz. Wir trafen uns am Walter-Scheiber-Platz und spazierten durch die Schloßstraße.
Der Titania-Filmpalast war noch einigen aus ihren früheren Kinobesuchen bekannt. Jetzt ist er zu einem Cineplex-Kino umgebaut. Barbara verlaß interessante Details aus der Geschichte des Titania-Palastes.
Nächster Stopp war der „Bierpinsel“. Das ehemalige Restaurant hat inzwischen seine rote Farbe verloren und durfte von Graffiti-Künstlern neu bemalt werden. Zur Zeit ist er geschlossen..
In der Kieler Straße war die Rosenkranz-Basilika unser nächstes Ziel. Dort erwartete uns Kaplan Tomasz Jablecki, der uns die sehenswerte Bemalung der Basilika und die verschiedenen kirchlichen Einrichtungsgegenstände erklärte. Die Erläuterung einer Basilika und die historische geschichtliche Entwicklung im Bereich Steglitz war für viele neu und interessant. Unser Dank galt ihm für die Zeit, die er sich für uns genommen hat.
Nächster Haltepunkt war der Gedenkspiegel auf dem Hermann-Ehlers-Platz am Rathaus Steglitz. Das Gedenken an die deportierten Juden und ihre Synagogen beindruckte uns alle. Leideer war die Inschrift auf der spiegelnden Oberfläche nur bedingt lesbar.
Über die Straße besuchten wir die Schwartzsche Villa. Das dort beheimatete Café und die Ausstellungen nahmen wir interesiert zur Kenntnis. Die anschließende Matthäuskirche war leider vrschlossen. So bildeten das Gutshaus Steglitz /Wrangel-Schlösschen) und das Schloßpark-Theater den Abschluß. Im Restaurant Nepomuk fanden wird eine nette Bedienung, die uns die Tische zum Abschlußmahl gerne zusammen schob.

Schloß Pfaueninsel
Diesmal hatt Petrus es nicht ganz so gut mit uns gemeint. Schon beim Umsteigen am S-Bahnhof Wannsee hatte er einen Regenschauer eingeplant. Mit dem historischen Doppeldeckerbus fuhren wir bis zur Pfaueninsel. Erst einmal galt es mit dem Ticketautomaten für die Fährüberfahrt klar zu kommen. Auf der Insel dann wurden die Ticket nur für das Schlößchen gekauft, da der Regen nur unwesentlich nachließ.
Ursula Sembritzki informierte uns, wie es zum Kauf und der Einrichtung auf der Insel kam. Den kurzen Weg zum Schloß absolvierten wir dann weiter unter dem Regenschirm.
Zwei nette Damen führten uns dann durch das Schlößchen und erläuterten uns wie und warum es errichtet wurde. Da es kein elektrisches Licht im Schloß gibt, mussten sich unsere Augen an das ‚Halbdunkel erst einmal gewöhnen. Unsere eigenen Smartphones dienten als Lampen um die seit dem 18. Jht. fehlende Beleuchtung zu ersetzen. Die zwar renovierten Räume aber im Originalzustand gelassen, veranschaulichten wie man damals lebte. Besonders bemerkenswert waren die sternförmigen Intarsien des Bodens aus verschieden Gehölzarten , die im Original erhalten sind. Ein einfaches aber schönes Leben hatte das Königspaar auf der Insel.
Anschließend ging es wie immer nach den Besichtigungen in ein nahes Restaurant zur Stärkung. Auch dort „verfolgte“ uns ein Pfau an der Wand.

Dampferfahrt 7-Seen-Fahrt
Für den Monat Juli hatten wir am 24.07.2025 eine Dampferfahrt auf dem Wannsee geplant. Da Petrus uns hold war, konnte es ab Anlegestelle Wannsee losgehen. und wir liessen uns über 7 Seen fahren. Kleiner Wannsee • Pohlesee • Stölpchensee • Griebnitzsee • Glienicker Lake • Jungfernsee • Großer Wannsee waren die Seen, die wir abgefahren haben. Viele schicke Villen und das Schloß Babelsberg, die Glienicker Brücke und die Pfaueninsel waren Hightlights. Im Lorretta am Wannsee konnten wir uns anschließend stärken. Ein schöner Sommertag!
Schloss Schönhausen
Nachdem wir unseren Besuch des Bürgerparks beim letzen Besuch in Pankow aus Zeit- und Hitzegründen verschoben hatten, haben wir unseren Ausflug am 22.Mai mit einem Besuch des Schlosses Schönhausen nachgeholt. Das „Schlösschen“ von Königin Elisabeth Christine bis zu ihrem Tode 1797 ihr Wohnsitz, wurde es von 1949 bis 1960 Dienstsitz des Präsidenten der ehem. DDR. Der große Park mit seinem uralten Baumbestand ließ einige Besucherinnen ins Schwärmen kommen.
„Baumprüferinnen“ Ingeborg, Gisela und Silvia schritten gleich zur Tat. Andere Teilnehmerinnen waren vom „Wieder“-Entdecken des Flüsschens Panke begeistert.
Nach einigen Runden im schönen weitläufigen Park gingen wir durch das ehemalige „Regierungsviertel“ weiter zum Bürgerpark. Auch dort entdeckten wir die liebe kleine Panke, einen sehenwerten Rosengarten und einen Musikpavilion und besuchten die Pfauen und Hühner.
Eine kurze Verschnaufpause gönnten wir uns und schlenderten weiter zum Mitagessen in ein vietnamesischen Restaurant. Danke an alle die mit waren.

Besuch Gründerzeitvilla Heyn
Wer wissen möchte, wie man um die Jahrtausendwende 18/19. Jahrhundert gelebt hat, kann sich die Gründerzeitvilla von Fritz Heyn in Pankow ansehen. Die Kulturgruppe Buckow machte ihren monatlichen Ausflug am 17.04.2025 dorthin. Friedrich (Fritz) Heyn war Rohrstuhlfabrikant und zu einigem Wohlstand gekommen und ließ das Haus und das im Nebenhaus befindliche Fabrikgebäu bauen. Unser junger Führer zeigte uns die „Beletage“ und erläuterte fachkundig die Museumsräume.
Für uns moderne Menschen ein Blick in „Luxus“ der damaligen Zeit und was schon früher möglich war. Nachfolgend ein Blick in die Vergangenheit. Weitere Information zu der Museumswohnung findet man unter https://heynstr.museum-pankow.de/rundgang
Besichtigung Konzerthaus
Dem erneuten Streik der BVG hatten wir diesmal ein anderes Fahrkonzept entgegengesetzt. Wir hatten mit 4 Autos eine Fahrgemeinschaft zum S-Bahnhof Schichauweg initiert. Sicher und schnell führte der Weg zum S-Bahnhof Brandenburger Tor. Eine „kurzer“ Fußmarsch führte uns zum Gendarmenmarkt. Im Eingangsbereich wartete Frau Lindemann mit einer „Nachwuchsführerin“ auf uns und erläuterte den Schinkelbau in einem Rundgang. Vom Kassenbereich führte der erste Weg zum Musikclub . Er ist für kleinere Konzerte gedacht. Der anschließende Beethovensaal bietet Platz für speziellere Konzerte. Der dann folgende gr. Saal mit seiner gewaltigen Orgel (5811 Pfeifen) bietet 1500 Plätze im Rang und in 2 Rängen. Trepp auf Trepp ab ging es weiter zum Werner-Otto-Saal. Er ist benannt nach dem großzügigen Sponsor Otto (Otto-Versand). Letztendlich schloß sich der Carl-Maria-v.-Webersaal an. Ein interessanter Rundgang, der Lust auf einen Konzertbesuch machte.
Nach dem Besuch des Konzerthauses schlenderten wir über die „Steinwüste“ Gendarmenmarkt um uns im nahen Restaurant zu stärken. Allen Teilnehmern einen Dank für das „folgsame“ Mitlaufen.


















































































